Mark Changizi: Die Revolution des Sehens

Über vier menschliche Superkräfte verfügt der Mensch, die unmittelbar mit seiner Art zu sehen und visuelle Informationen zu verarbeiten, zusammenhängen: Wir alle können demnach hellsehen, durch Dinge hindurchsehen, in die Zukunft schauen und Gedanken lesen.

Was hat es mit diesen Superkräften auf sich? Wie und warum haben sie sich entwickelt und sind sie unbegrenzt verfügbar? In seinem Buch über die Revolution des Sehens lädt Changizi zu neuen Betrachtungsweisen ein, ohne allerdings in eine bodenlose Spekulation zu verfallen.

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„Warum funktioniert der Computer wieder nicht?“

Über den gleichnamigen satirischen Ratgeber von Gerda Greschke-Begemann und Peter Greschke

Ist das Internet ein böser Hort voller Verbrecher, die nur darauf warten, uns abzuzocken? Oder bietet es jungen Wissenschaftlern auf nie gekannte Weise die Möglichkeit, sich zu vernetzen und gemeinsam an einer besseren Zukunft zu arbeiten? Ist der PC manchmal eigenwillig und bockig oder ist es immer der Mensch vor dem Computer, der ihn zum Abstürzen bringt? Mit diesen und vielen weiteren Fragen befasst sich der satirisch-humorvolle Ratgeber in Sachen „digitale Generationenkonflikte“, den die Autorin Gerda Greschke-Begemann (geb. 1952) und ihr Sohn, der promovierte Ingenieur Peter Greschke (geb. 1986), gemeinsam verfasst haben.

In 38 kurzen Kapiteln geben die beiden Einblick in ihren ewigen Streitpunkt: Gerdas Computer funktioniert mal wieder nicht. Meint die Mutter. Aber es läuft doch alles, antwortet der Sohn. Und wenn es dann doch nicht funzt? Dann ist natürlich die Mutter schuld, die sich penetrant weigert, zu erkennen, dass es eigentlich ganz einfach sein könnte, den PC und seine Funktionsweise zu verstehen – wenn man sich nicht wie Gerda auf den Standpunkt „Ich kann das aber nicht“ zurückziehen würde.

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Suchmaschinenoptimierung – vom Keywordstuffing zum ehrlichen Text

Vor einigen Tagen war es mal wieder so weit. Ich erhielt die Anfrage, ob ich einen keywordoptimierten Text über eine Dienstleistung schreiben könne. Der Text sollte 400 bis 700 Wörter umfassen. Davon sollten dann allerdings mindestens 250 Wörter den Keywords (darunter viele Long-Tail-Phrasen, also mehrgliedrige Keywords) vorbehalten sein.

Ich riet dem Auftraggeber ab – zum einen, weil sich kein sinnvoller Text schreiben lässt, wenn jedes zweite oder dritte Wort ein Keyword ist. Aber er blieb hartnäckig bei seinem Wunsch. Das Ergebnis war dann die zu erwartende Katastrophe und der Auftraggeber war enttäuscht. Schließlich hatte ich ihm vorher schon bessere, emotional ansprechende Texte geschrieben.

Ja Herrschaftszeiten, Leute, man muss doch nur einmal die Probe aufs Exempel machen: Versuche einen Satz zu sagen, in dem jedes zweite und dritte Wort “Kirschbaum” lautet. Oder: “Was kostet ein Kirschbaum?” Was soll denn dabei emotional Packendes herauskommen?

Weil die Annahme, dass das wüste Verwursten von Keywords irgendwie zielführend sei, aber immer noch durch zahlreiche Köpfe spukt, habe ich mich hingesetzt und aufgeschrieben, wie es besser geht.

Schließlich haben sich die Algorithmen der Suchmaschinen längst weiterentwickelt – sodass die starke Fokussierung auf Keywords weder notwendig noch nützlich ist. In diesem Beitrag möchte ich dir daher zeigen, warum du von einem inflationären Keyword-Gebrauch lieber die Finger lassen und dich stattdessen auf deine Zielgruppe und deine Inhalte konzentrieren solltest.

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„Sind Computer die besseren Menschen? Ein Streitgespräch“ zwischen Joseph Weizenbaum und Klaus Haefner.

Können Computer, kann künstliche Intelligenz wirklich etwas Neues hervorbringen? Oder bedeutet das Lernen von Maschinen einfach nur, dass neue Daten auf der Grundlage konservierten Wissens entstehen? Wie unterscheidet sich menschliches Schaffen von der maschinellen Datengenerierung? Entstehen Sinn und Wert eines Kunstwerkes aus dessen Produktion oder aus dem Resultat? Gibt es überhaupt Vergleichspunkte zwischen Mensch und Computer, zwischen ihren Formen von Intelligenz und ihrer Befähigung zur Erfahrung?

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Stellenanzeigen schreiben – in drei Minuten verstehen, wie’s funktioniert

Ich glaube es selbst kaum, aber mein erstes Erklärvideo ist fertig. Just for fun und eigentlich nur, um mal zu testen, wie es funktioniert, habe ich die kostenfreie Basisversion von mysimpleshow dafür verwendet.

Standbild Stellenanzeigen video

Fazit: Es macht Spaß, leider werden aber in der kostenlosen Version viel zu wenig Funktionen freigeschaltet, um damit wirklich kreativ arbeiten zu können. Und das Upgrade ist mir als Gelegenheitstäterin dann doch zu teuer.

Herunterladen lässt sich das Video ohne Upgrade auch nicht – aber falls ihr euch dafür interessiert oder gern wissen möchtet, was sich aus einem kurzen Video über das Texten von Stellenanzeigen lernen lässt, könnt ihr das Ergebnis hier anschauen.

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Ludwik Fleck: Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache

Wie entstehen wissenschaftliche Tatsachen? Können Tatsachen überhaupt entstehen oder sind sie nicht immer schon vorhanden, bis sie eben jemand entdeckt? Bis beispielsweise ein Krankheitserreger gefunden und damit die Ursache für die Entstehung einer Krankheit nachgewiesen ist? Zeichnet sich Wissenschaft nicht gerade dadurch aus, dass sie sich von Fiktionen und Glaubenssätzen fernhält, dass sie Tatsachen nicht erfindet, sondern auf der Suche nach Erkenntnis vorfindet?

Wie naiv die Annahme ist, dass wissenschaftliche Erkenntnis unabhängig von ihren eigenen Voraussetzungen zu objektiven Tatsachen gelangt, zeigen die erstmals 1935 publizierten Aufsätze Ludwik Flecks, in denen er seine Lehre vom wissenschaftlichen Denkstil und Denkkollektiv erläutert.

Beeindruckend klar, schnörkellos und in der Absicht, sich einer reduktionistischen wie populären Auffassung von der Entstehung wissenschaftlicher Tatsachen zu widersetzen, legt Fleck darin dar, warum gerade die Medizin unter dem Zwang steht, Tatsachen zu entdecken, die in den von ihr gesetzten Rahmen passen. Was dazu führt, dass sie letztlich immer nur Antworten finden kann, die in ihren Fragestellungen bereits enthalten sind. Wissenschaft erscheint somit als ein Denkkollektiv unter vielen – in sich logisch und schlüssig, von einem Denkstil getrieben, der Ausgangspunkt und Zielvorstellung zugleich hervorbringt.

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Fachkräftemangel in Bremen, Teil 2

Wie können Stellenanzeigen helfen, geeignete Bewerber zu finden?

Meine kleine Bewerber-Journey durch die Stellenanzeigen Bremer Unternehmen ist gewiss nicht repräsentativ. Aber aufgrund eigener Erfahrungen als Texterin von Stellenanzeigen erkenne ich rasch, wo die Schwachstellen liegen. Auffällig war, dass einige Unternehmen von Weltrang sich zumindest in den Anzeigen auf der eigenen Website wenig Mühe geben, Bewerber zu begeistern, sie in einen Dialog zu holen, ihnen prägnante Informationen zu liefern und ihre Alleinstellungsmerkmale als Arbeitgeber zu benennen. Daher möchte ich im Folgenden ein paar Tipps geben, was zum Standard guter Stellenausschreibungen gehört.

Die grundlegende Frage, die Unternehmen mit großem Bedarf an hoch spezialisierten Fachkräften heute jeder Stellenausschreibung voranstellen müssen, lautet: Was haben wir im „War for Talent“ eigentlich zu bieten? Und wenn können wir damit überzeugen? Weiterlesen

Fachkräftemangel in Bremen

Imageproblem einer Stadt oder Folge der Unternehmenskommunikation?

Über die Bedeutung von Stellenanzeigen für die rasche Besetzung vakanter Stellen

Januar 2018: Bremer Unternehmen beklagen öffentlich, dass sie keine Fachkräfte finden. Begründung: Das Image der Stadt sei zu negativ, insbesondere das Bildungssystem schrecke viele Bewerber mit Kindern ab, nach Bremen zu ziehen. Eine Imagekampagne müsse her, damit Bremer Unternehmen ihre Stellen wieder besetzen könnten.

Als Texterin, die regelmäßig Stellenanzeigen formuliert, bin ich mit dem Problem vieler Unternehmen, Fachkräfte zu finden, durchaus vertraut. Skeptisch werden ließ mich jedoch die Begründung, das Image der Stadt sei an den ausbleibenden Bewerbungen oder am mäßigen Interesse schuld. Zumal nicht alle Bremer Unternehmen diese Ansicht teilen.

Meine berufliche Neugierde hat mich veranlasst, mir Ausschreibungen von Bremer Unternehmen, die der eigenen Aussage nach verzweifelt Fachkräfte suchen, genauer anzuschauen. In diesem Beitrag schildere ich:

  1. Welche typischen Fehler ich in Stellenausschreibungen Bremer Unternehmen gefunden habe und
  2. was Unternehmen besser machen können, um mehr qualifizierte Bewerber für ihre Ausschreibungen zu interessieren. Weiterlesen