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Suchmaschinenoptimierung – vom Keywordstuffing zum ehrlichen Text

Vor einigen Tagen war es mal wieder so weit. Ich erhielt die Anfrage, ob ich einen keywordoptimierten Text über eine Dienstleistung schreiben könne. Der Text sollte 400 bis 700 Wörter umfassen. Davon sollten dann allerdings mindestens 250 Wörter den Keywords (darunter viele Long-Tail-Phrasen, also mehrgliedrige Keywords) vorbehalten sein.

Ich riet dem Auftraggeber ab – zum einen, weil sich kein sinnvoller Text schreiben lässt, wenn jedes zweite oder dritte Wort ein Keyword ist. Aber er blieb hartnäckig bei seinem Wunsch. Das Ergebnis war dann die zu erwartende Katastrophe und der Auftraggeber war enttäuscht. Schließlich hatte ich ihm vorher schon bessere, emotional ansprechende Texte geschrieben.

Ja Herrschaftszeiten, Leute, man muss doch nur einmal die Probe aufs Exempel machen: Versuche einen Satz zu sagen, in dem jedes zweite und dritte Wort “Kirschbaum” lautet. Oder: “Was kostet ein Kirschbaum?” Was soll denn dabei emotional Packendes herauskommen?

Weil die Annahme, dass das wüste Verwursten von Keywords irgendwie zielführend sei, aber immer noch durch zahlreiche Köpfe spukt, habe ich mich hingesetzt und aufgeschrieben, wie es besser geht.

Schließlich haben sich die Algorithmen der Suchmaschinen längst weiterentwickelt – sodass die starke Fokussierung auf Keywords weder notwendig noch nützlich ist. In diesem Beitrag möchte ich dir daher zeigen, warum du von einem inflationären Keyword-Gebrauch lieber die Finger lassen und dich stattdessen auf deine Zielgruppe und deine Inhalte konzentrieren solltest.

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„Sind Computer die besseren Menschen? Ein Streitgespräch“ zwischen Joseph Weizenbaum und Klaus Haefner.

Können Computer, kann künstliche Intelligenz wirklich etwas Neues hervorbringen? Oder bedeutet das Lernen von Maschinen einfach nur, dass neue Daten auf der Grundlage konservierten Wissens entstehen? Wie unterscheidet sich menschliches Schaffen von der maschinellen Datengenerierung? Entstehen Sinn und Wert eines Kunstwerkes aus dessen Produktion oder aus dem Resultat? Gibt es überhaupt Vergleichspunkte zwischen Mensch und Computer, zwischen ihren Formen von Intelligenz und ihrer Befähigung zur Erfahrung?

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Gern oder gerne?

Zunächst einmal: Mir ist es schnurz, ob jemand gern oder gerne schreibt oder spricht. Hauptsache, er,sie, es folgt der eigenen Leidenschaft! Und auch die anerkannten Autoritäten sind sich einig: Ein Unterschied ist nicht feststellbar. Trotzdem hat mich die Frage, ob es eine Regel gibt, nach der gern und gerne zu unterscheiden sind, nicht losgelassen. Eine Regel gefunden habe ich nicht – wohl aber Aspekte, die zu einer Unterscheidung führen. Gern stelle ich diese hier zur Diskussion.

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Musikalische Früherziehung und all das andere Zeugs: Überforderung oder Förderung?

Eltern haben es schwer. Auf der einen Seite sollen sie für eine rechtzeitige Förderung ihrer Kinder sorgen. Sollen Talente entdecken, Anlagen nicht verkümmern lassen. Auf der anderen Seite werden sie häufig verdächtigt, ihre Kinder durch ehrgeizige Förderambitionen zu überfordern. Dass aber frühe Förderung nicht mit Überforderung einhergehen muss, ist eigentlich eine Binsenweisheit. Der folgende Beitrag zeigt, worauf Eltern achten sollten.

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Was ist los in Bremen? Veranstaltungen suchen und finden

Wer eine Reise nach Bremen plant, sollte sich vorab über das vielfältige kulturelle Angebot der Stadt informieren. Ob klassisches Konzert oder Subkultur – Bremen hat für jeden etwas zu bieten. Eine ebenso große Vielfalt an Veranstaltungskalendern hilft, das passende Event zu finden.

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Manchmal

Was würde geschehen, wenn ich all diese Hiobsbotschaften, die im Minutentakt über den Bildschirm flattern, tatsächlich an mich heranließe? Manchmal frage ich mich das. Wenn ich wirklich begreifen könnte, dass das Mittelmeer voller Leichen ist. Wenn ich all diesen Gequälten, Gefolterten, Zerschundenen Zutritt zu meinem Herzen verschaffen würde. Wenn ich mir klarmachte, dass unsere Erde, und ich spreche nicht von einem Planeten, sondern von dem, was ich anfassen, was ich berühren kann, dass unser Wasser, unsere Luft, unser Obst und Gemüse vergiftet ist? Dass alles, was einmal im Überfluss vorhanden und Gemeingut war, nun Privatbesitz oder Firmenbesitz ist? Dass Wohnen, Nahrung, Kleidung für viele unbezahlbar sind. Dass eine Rotte von Finanzbrokern, die nichts interessiert als Gewinnmaximierung, auf Computertasten drückt, um noch mehr Menschen ins Unglück zu stürzen?

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Blogparade „Meine Stadt von A bis Z“

„Meine Stadt von A bis Z“ – so hat Birgit Ebbert die von ihr initiierte Blogparade betitelt. Meine Stadt? Klar: Bremen! Aber ein Bremen-ABC? Puh, schwierig. Irgendwie scheint in Bremen alles, was wichtig und sehenswert ist, mit denselben Buchstaben anzufangen: Werdersee, Weser, Werder Bremen, Weihnachtsmarkt … auch das S ist mit Schlachte(-zauber), Shakespeare-Company, Schlachthof (Kulturzentrum) und Schnoor schon vierfach belegt und lange nicht ausgeschöpft. Überseemuseum oder Überseestadt? Innenstadt oder Irish Pub? Was ist mit Bremerhaven und Bremen-Nord – wo ich mich so gar nicht auskenne? Legen wir es einfach als offene Liste an – und wer mag, der ergänzt ganz Wichtiges in den Kommentaren. Also bitte, mein Bremen-ABC: Weiterlesen