Umsatzsteuer, Mehrwertsteuer, Vorsteuer oder: die ewige Last der Unterscheidung.

Du fragst Dich schon seit Langem, warum ein und dieselbe Dienstleistung mal mit 7 % und mal mit 19 % besteuert wird? Die Kurzantwort lautet: Weil im ersten Fall Urheberrechte entstehen, im zweiten Fall „nur“ ein Mehrwert geschaffen wird.

Es ist Monats- und Quartalsende und damit auch für uns Freiberufler Zeit, die Umsatzsteuervoranmeldung ans Finanzamt weiterzuleiten. Der Anlass ist günstig, sich mal wieder mit einem Aspekt zu befassen, der bei Berufsanfängern oft tiefe Verzweiflung auslöst: mit den unterschiedlichen Steuersätzen, die für ein und dieselbe Dienstleistung anfallen können. Texter beispielsweise berechnen entweder keine oder aber 7 % bzw. 19 % für ein und dieselbe Dienstleistung. Wie kann das sein?

Welche unterschiedlichen Steuersätze gibt es für freiberufliche Texter? Wie kommen sie zustande? Wer muss überhaupt Mehrwertsteuer entrichten und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Umsatzsteuer und Mehrwertsteuer? 

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Gern oder gerne?

Ursprünglich gepostet von lektoratinbremen.de, Samstag, 28. April 2012.

Vorweg: Mir geht es einmal mehr nicht darum, Sprachpolizei zu spielen. Ich denke gern über Sprache nach – oder denke ich gerne darüber nach? Die anerkannten Autoritäten sind sich einig: Ein Unterschied ist nicht feststellbar. Trotzdem hat mich die Frage, ob es eine Regel gibt, nach der gern und gerne zu unterscheiden sind, nicht losgelassen. Eine Regel gefunden habe ich nicht – wohl aber Aspekte, die zu einer Unterscheidung führen. Gern stelle ich diese hier zur Diskussion.

Willst Du Dir zunächst einen kurzen Überblick über die Unterschiede der Wortformen verschaffen, kannst Du ans Ende des Beitrags scrollen, dort fasse ich sie kurz zusammen.

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Inspirierende Blogparade: „Mein ABC der Inspiration“

InspirationWas inspiriert mich in meiner kreativen Arbeit? Leicht und schnell zu beantworten, dachte ich, als ich 2014 Birgit Ebberts Aufruf zur Blogparade „Mein ABC der Inspiration“ las. Und dann wurde es zwischendrin doch ernst und widersetzlich.

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Produktbeschreibungen für Onlineshops texten: nichts einfacher als das?

 

 

Tipps für Einsteiger


Wer einen kleinen Onlineshop führt, kann sich groß angelegtes Marketing nicht leisten. Und greift notgedrungen selbst zur Tastatur, um seine Produkte zu beschreiben. In Unternehmen von mittlerer Größe wird diese Aufgabe auch gern an Angestellte delegiert. Denn schließlich: Nichts ist doch einfacher, als eine Produktbeschreibung zu formulieren, oder?

Dinge beschreiben, das lernt man ja schon in der Grundschule. Wie sieht das Dings aus? Aus welchem Material ist es gefertigt? Was kann man damit machen? Aber mal ehrlich: Nichts ist langweiliger als eine Produktbeschreibung, die nur Produktdetails aufzählt. Und nichts ist überflüssiger, als eine Produktbeschreibung, der überhaupt keine wissenswerten Informationen zu entnehmen sind.

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Groß- und Kleinschreibung im Deutschen für Nichtgrammatiker erklärt

Wie lassen sich grammatische Regeln für Nichtgrammatiker zusammenfassen? Diese Frage beschäftigt mich immer mal wieder. Dieses Mal musste das Thema Groß- oder Kleinschreibung dran glauben. In diesem Beitrag erfahrt Ihr,

  • welche Wortarten großgeschrieben werden,
  • woran man sie erkennt,       
  • wie man „sie“ und „Sie“ unterscheiden kann und
  • wann man nach dem Doppelpunkt mit Großschreibung beginnt.
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Lasst mir den Dativ in Ruh‘!

Der Zwiebelfisch hat’s verkündet und alle, alle folgen sie ihm: Kein Forum mehr, in dem man sich des Genitivs entledigen dürfte durch ein einfach Hingeschludertes: Von wem ist dieser Beitrag? Sofort schallt das geballte Entsetzen dem Sprachverderber entgegen: Wessen Beitrag ist dies? Aber ist „von wem“ und „wessen“ wirklich dasselbe und macht es einen besseren Eindruck, wegen des schlechten Wetters nicht zum Vorstellungstermin zu erscheinen oder wegen dem? Zumal, wenn man zwecks Absage eh nur eine SMS an den Chef schickt?

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